Veranstaltungsarchiv



Ausstellungen im Boulevard Berlin

▶ 18. Januar bis 21. April 2018

diasporaMemoria — Aisuke Kondo

After the Rain - Civilization and its Discontents — Jinran Kim


Ausstellungen in der Schwartzschen Villa

▶ bis 1. April 2018

Geflecht — Jeanno Gaussi

▶ 13. April bis 17. Juni 2018

On the Couch — Katrin Plavčak


Lesung und Gespräch

▶ Dienstag, 13. März, 19 Uhr

CORNELIA SCHRÖDER-AUERBACH — Musikerin, Musikwissenschaftlerin, Kantorin und Pädagogin

Lesung und Gespräch mit ihrer Tochter Nele Hertling







26. Januar - 1. April 2018


Geflecht


Jeanno Gaussi


Einladung zur Eröffnung am Donnerstag, 25. Januar 2018 um 19 Uhr



Abbildung eines Bildes

Jeanno Gaussi (geb. 1973 in Kabul) beschäftigt sich medienübergreifend und multiperspektivisch aus ihrer eigenen Migrationserfahrung heraus, bewegt durch Begegnungen in zahlreichen Ländern wie Indien, Kuba, Palästina, Pakistan, mit kultureller Identität. Inspiriert von individuellen Erlebnissen und Lebensläufen gewinnen Gaussis Arbeiten durch ihre spezifische künstlerische Herangehensweise eine über das einzelne Subjekt hinausgehende Gültigkeit. Unter dem Ausstellungstitel "Geflecht" zeigt die durch ihre Teilnahme an der documenta 13 bekannt gewordene Künstlerin u.a. neue Arbeiten, deren Ausgangspunkt ein Kindheitstrauma ist, der Verlust des langen Haares in Verbindung mit dem Abschied von den Eltern und Kabul. Gaussi reflektiert die sich auf der Ebene des Körpers manifestierende Auswirkung politischer Veränderungen auf das eigene Leben.

weitere Informationen zur Ausstellung

Ausstellung in der Galerie Schwartzsche Villa
Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin

Montag-Sonntag 10-18 Uhr

Eintritt: frei




Abbildung Piktogramm Rollstuhl rollstuhlgerechter Zugang zu Öffnungszeiten der Galerie Mo-So 10-18 Uhr

Die Galerie ist Mitglied im Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa -
Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und Bezirkskulturfonds

Veranstalter:
Kulturamt Steglitz-Zehlendorf


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13. April bis 17. Juni 2018

On the Couch

Katrin Plavčak


Abbildung eines Bildes

© Katrin Plavčak



Die Malerei von Katrin Plavčak schöpft aus dem immensen Vorrat der Kunstgeschichte und Populärkultur (z.B. Comics) und verwandelt deren Topoi durch kritischen Blick, Erfindungsgabe, Gestaltungskraft und handwerkliche Bravour in künstlerisch eigenständige und irritierend aktuelle Kommentare zur politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Gegenwart. Surrealismus, Science Fiction und Verismus gehen eine verstörende Allianz ein und lösen das aus, was die Künstlerin selbst die "Überraschung in der Malerei" nennt.

"On the Couch" ist die Erstpräsentation von Werken, die 2017 und 2018 teils im Atelier in der Schwartzschen Villa entstanden. Katrin Plavčak führt darin ihre Auseinandersetzung mit intellektuellen Konstellationen und fiktiven milieu- und epochenübergreifenden Verbindungen fort, für die Max Ernsts berühmtes Bild "Das Rendez-Vous der Freunde", aber auch die Couch der Psychoanalyse Pate stehen.

Ausstellung in der Galerie Schwartzsche Villa
Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin

Montag-Sonntag 10-18 Uhr

Eintritt: frei




Abbildung Piktogramm Rollstuhl rollstuhlgerechter Zugang zu Öffnungszeiten der Galerie Mo-So 10-18 Uhr

Die Galerie ist Mitglied im Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa -
Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und Bezirkskulturfonds

Veranstalter:
Kulturamt Steglitz-Zehlendorf


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Ausstellungen im Boulevard Berlin

18. Januar bis 21. April 2018

diasporaMemoria

Aisuke Kondo


Einladung zur Eröffnung Mittwoch, 17. Januar, 18 Uhr



© Aisuke Kondo, Titelbild: Einladungskarte



Aisuke Kondo wurde 1980 in Japan geboren und lebt seit seinem Studium an der UdK vor allem in Berlin. Aus der eigenen interkulturellen Erfahrung heraus wurde die Diaspora zu einem bestimmenden Thema seines medienübergreifenden Werks. Seit einigen Jahren erkundet Kondo die Lebensgeschichte seines Urgroßvaters, der aus Japan in die USA ausgewandert und während des 2. Weltkriegs als "enemy alien" interniert war. Politische Geschichte, Familiengeschichte und Autobiografisches verbinden sich in der künstlerischen Erinnerungsarbeit und Spurensuche. Gezeigt werden Fotomontagen, Installationen mit Objekten sowie Videos.

Ausstellungsrundgang: Samstag, 3. März 2018, 17.30 Uhr, Eintritt frei


Boulevard Berlin
1. Obergeschoss
Schloßstraße 10, 12163 Berlin,
Eingang: neben dem Bierpinsel
bzw. dem U-Bahnhof Schloßstraße

Montag bis Samstag 10-20 Uhr
verkaufsoffene Sonntage: 18.02.18 / 11.03.18 / 25.03.18 13-18 Uhr

Abbildung Piktogramm  barrierefreier Zugang


Fahrverbindungen:
U9 - Schloßstraße / S1 - Feuerbachstraße
Metrobus M48, M85 und Bus 186, 282
Haltestelle: U-Bahnhof Schloßstraße

Veranstalter: Kulturamt Steglitz-Zehlendorf in Kooperation mit dem Einkaufcenter Boulevard Berlin
Infos: Tel. (030) 902 99 22 11
www.kultur-steglitz-zehlendorf.de


Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa - Bezirkskulturfonds



Abbildung Logo Kulturamt Steglitz-Zehlendorf       Abblildung Logo Boulevard Berlin      


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Ausstellungen im Boulevard Berlin


18. Januar bis 21. April 2018

After the Rain - Civilization and its Discontents

Jinran Kim


Einladung zur Eröffnung Mittwoch, 17. Januar, 18.30 Uhr

Jinran Kim setzt sich seit vielen Jahren in Malerei und Zeichnung mit deutscher Geschichte, konkret den Zerstörungen durch Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg in Berlin auseinander. Aus diesem Werkkomplex, dessen Titel "After the Rain" auf Max Ernsts "Europe after the rain" referiert, zeigt die südkoreanische Künstlerin neue Arbeiten, Stadtlandschaften und erstmals auch Porträts u.a. von Tolstoi und Schopenhauer, die sich durch eine symbolträchtige Materialästhetik und durch Dreidimensionalität auszeichnen: Kim setzt Gaze ein, die aus dem Bildraum heraus in den Realraum tritt. Eine weitere Interpretationsebene eröffnet die Bezugnahme auf Sigmund Freuds einflussreiche kulturtheoretische Schrift "Das Unbehagen in der Kultur" im Ausstellungsuntertitel.


Abbildung

© Jinran Kim, Titel: new-night-ruin4


Boulevard Berlin
1. Obergeschoss
Schloßstraße 10, 12163 Berlin,
Eingang: neben dem Bierpinsel
bzw. dem U-Bahnhof Schloßstraße

Montag bis Samstag 10-20 Uhr
verkaufsoffene Sonntage: 18.02.18 / 11.03.18 / 25.03.18 13-18 Uhr

Abbildung Piktogramm  barrierefreier Zugang


Fahrverbindungen:
U9 - Schloßstraße / S1 - Feuerbachstraße
Metrobus M48, M85 und Bus 186, 282
Haltestelle: U-Bahnhof Schloßstraße

Veranstalter: Kulturamt Steglitz-Zehlendorf in Kooperation mit dem Einkaufcenter Boulevard Berlin
Infos: Tel. (030) 902 99 22 11
www.kultur-steglitz-zehlendorf.de


Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa - Bezirkskulturfonds



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Dienstag, 13. März, 19 Uhr

CORNELIA SCHRÖDER-AUERBACH

Musikerin, Musikwissenschaftlerin, Kantorin und Pädagogin im 20. Jahrhundert

Lesung und Gespräch mit ihrer Tochter Nele Hertling



Einladung zur Lesung am Dienstag, 13. März, 19 Uhr



Cornelia Schröder-Auerbach (1900-1997) stand 1933 mitten im Leben. Seit 1928 lebte die promovierte Musikerin und Musikwissenschaftlerin in Berlin, schrieb Kritiken beim Börsenkurier und spielte im Harlan-Trio, gemeinsam mit ihrem Mann Hanning Schröder und dem Instrumentenbauer Peter Harlan.

Die politische Zäsur 1933 beeinflusste ihr weiteres Leben. Cornelia Schröder-Auerbach wurde als Jüdin verfolgt. Es begann mit beruflichen Einschränkungen, z.B. forderte der Verleger ihre Abstammungserklärung und ihr Name als Herausgeberin verschwand von Veröffentlichungen. Es folgte der Ausschluss aus der Reichsmusikkammer, faktisch das Berufsverbot. Auch ihr Mann erhielt das Berufsverbot, dann eine Sondergenehmigung für ein Orchester, die jederzeit widerrufen werden konnte. Es kam zu Haussuchungen und Trennungsaufforderungen. 1944 nahmen Schröders das jüdische, untergetauchte Ehepaar Ilse und Werner Rewald in ihrer Wohnung Quermatenweg 148 auf. Cornelia Schröder-Auerbach ging zu dieser Zeit mit ihrer Tochter Nele nach Dargun, um sich dort zu verstecken. Sie überlebten in Mecklenburg.

Das Gespräch mit Nele Hertling nimmt diese Zeit zum Ausgangspunkt, um sich den bedrohlichen Alltag, aber auch Spielräume, in denen Menschliches bewahrt werden konnte, zu vergegenwärtigen. Darüber hinaus werden Aspekte der Entschädigung, des beruflichen Anknüpfens oder Neueinstiegs angesprochen. Die Tochter liest aus unveröffentlichten Aufzeichnungen ihrer Mutter.

Dienstag, 13. März 2018, 19 Uhr
Schwartzsche Villa, Großer Salon Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin-Steglitz

Eintritt: 5 € (3 €), Karten an der Abendkasse

Eine Veranstaltung des Kulturamtes
Steglitz-Zehlendorf, Tel. 90299 4516
www.kultur-steglitz-zehlendorf.de


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