VeranstaltungsRückblick



Ausstellungen

▶ 28. Juni bis 3. September

Stramm stehen in Lichterfelde


▶ 3. Mai - 29. September 2017

Schall und Rauch — Installationen Julia Sossinka und Jerry Kowalsky


Führungen und Vortrag

im Rahmen der Ausstellung "Stramm Stehen"


Lesungen zum internationalen lieteraturfestilval` berlin

Samstag, 9. September, 19 Uhr
Artur Klina. (Belarus) liest aus seinem Roman "Sklatara"

Sonntag, 10. September, 19 Uhr
Cécile Wajsbrot (Frankreich) liest aus ihrem Roman "Eclipse"

Einladung zu den Lesungen








Blick in die Ausstellung Srammstehen

28. Juni bis 3. September

Stramm stehen in Lichterfelde


Kadetten, Schüler, Hitlers Leibstandarte, Rote Armee, US-Army - Geschichten aus der Finckensteinallee 63

Im Gebäudekomplex Finckensteinallee 63 spiegelt sich deutsche Geschichte auf engem Raum wider. Die Gebäude wurden für die Preußische Hauptkadettenanstalt gebaut, nach 1920 als Staatliche Bildungsanstalt während der Weimarer Republik genutzt, 1933 zog die Polizeigruppe z.b.V. Wecke ein, dann die Leibstandarte SS „Adolf Hitler", die Rote Armee war im Frühjahr 1945 vor Ort und dann die US Army. D ie Gebäude werden heute zivil vom Bundesarchiv genutzt.
Die Ausstellung behandelt ausgewählte Aspekte: Baugeschichte, zwei Kadetten-Biografien (Ernst von Salomon und Felix von Eckardt), die Staatliche Bildungsanstalt während der Weimarer Republik, die Polizei­gruppe z.b.V. Wecke, Erschießungen im Zusammenhang mit dem „Röhm-Putsch" 1934, Leibstandarte SS „Adolf Hitler", Rote Armee und die Blockade der US-Andrews-Barracks durch die Friedensbewegung 1983.


Einladungskarte

Veranstalter:
Kulturamt Steglitz-Zehlendorf

Ausstellung in der Galerie Schwartzsche Villa
Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin

Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr


Eintritt: frei


rollstuhlgerechter Zugang zu Öffnungszeiten der Galerie Di-So 10-18 Uhr     Abbildung Piktogramm Rollstuhl

Die Galerie ist Mitglied im Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin




Rahmenprogramm

Führung durch die Ausstellung

Mittwoch, 30. August, 16.30 Uhr

Armin Woy führt durch die Ausstellung "Stramm stehen in Lichterfelde" und erläutert die verschiedenen Themenbereiche.
Schwartzsche Villa, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin-Steglitz
Eintritt: frei



Führung an der Finckensteinallee 63

Sonntag, 20. August, 11 Uhr

Armin Woy erläutert vor Ort die Geschichte des Geländes und die Themen der Ausstellung.

Treffpunkt: Haupteingang Bundesarchiv Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
Fahrverbindung: Bus X11, Bundesarchiv
Kostenfrei
Anmeldung:
Tel. 75 47 95 15 - Armin Woy



Vortrag

Freitag, 1. September 2017, 19 Uhr

Antiamerikanismus in Deutschland
Nationalismus - Schuldabwehr - Ethnozentrismus
Vortrag Felix Knappertsbusch, Soziologe an der Universität Gießen

Einladung zum Vortrag

In der Ausstellung "Stramm stehen in Lichterfelde" wird Ernst von Salomons Buch "Der Fragebogen" erwähnt, das 1951 erschien und hochmütig mit der Entnazifizierungspraxis der Westalliierten abrechnet. Das Buch zeichnet sich durch eklatanten Antiamerikanismus aus.

Antiamerikanische Vorurteile haben in Europa und insbesondere Deutschland eine lange Tradition: Die Abgrenzung der Eigengruppe gegen eine vermeintlich "kulturlose", "unsolidarische" und "imperialistische" US-Gesellschaft und -Politik gehört zum Standardrepertoire europäischer Nationalismen. Im Rahmen der aktuell gestiegenen Präsenz rechtspopulistischer Bewegungen gewinnen solche Vorurteile erneut an Bedeutung. Dabei erfüllt Antiamerikanismus verschiedene ideologische Funktionen: Von der Konstruktion geschlossen-homogener "Volksgemeinschaften" über die Abwehr von Rassismus-Vorwürfen bis zur Bagatellisierung oder Verdrängung der nationalsozialistischen Vergangenheit.

Anhand historischer sowie aktueller Beispiele erläutert Felix Knappertsbusch typische Inhalte und Verwendungskontexte antiamerikanischer Rhetorik.

Schwartzsche Villa Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin-Steglitz

Eintritt: 5 € (3 €)
Karten: an der Abendkasse
Informationen: 90 299 2211


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3. Mai - 24. September 2017

Schall und Rauch

Julia Sossinka und Jerry Kowalsky - Installationen


Einladung zur Eröffnung am Dienstag, 2. Mai 2017, 19 Uhr





Julia Sossinka , take over, Tusche auf Papier / Installation 2017 / © Carsten Beier



Die gemeinsame Ausstellung "Schall und Rauch" von Jerry Kowalsky und Julia Sossinka thematisiert Vergänglichkeit und Schnelllebigkeit in ihren Facetten. Die raumgreifenden Arbeiten werden in der ersten Etage des Boulevard Berlin in sieben Ausstellungsräumen gezeigt.


Julia Sossinka hat an der Kunstakademie Düsseldorf freie Kunst studiert und war Meisterschülerin von Prof. Markus Lüpertz. Ihre raumgreifenden Installationen entstehen im Prozess direkt am Ausstellungsort und sind eine Einladung an die Besucher*innen sich in dem klingenden Farben- und Formenspiel zu verlieren.
Jerry Kowalsky ist gebürtiger Niederländer und studierte bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Bildhauerei an der Kunstakademie in Maastricht. Er lebt und arbeitet seit 2012 in Berlin. Seine Arbeit behandelt Aspekte der sozialen Realität, in der wir leben. Kowalsky zerlegt Produkte der Wegwerfgesellschaft in kleine Sequenzen und formt daraus Skulpturen, die Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit in sich tragen.


Abbildung Installation von Jerry Kowalsky

© Jerry Kowalsky, end of a system


Boulevard Berlin
1. Obergeschoss
Schloßstraße 10, 12163 Berlin,
Eingang: neben dem Bierpinsel
bzw. dem U-Bahnhof Schloßstraße

Montag bis Samstag 10-20 Uhr

Abbildung Piktogramm  barrierefreier Zugang


Fahrverbindungen:
U9 - Schloßstraße / S1 - Feuerbachstraße
Metrobus M48, M85 und Bus 186, 282
Haltestelle: U-Bahnhof Schloßstraße

Veranstalter: Kulturamt Steglitz-Zehlendorf in Kooperation mit dem Einkaufcenter Boulevard Berlin
Infos: Tel. (030) 902 99 22 11
www.kultur-steglitz-zehlendorf.de




Abbildung Logo Kulturamt Steglitz-Zehlendorf       Abblildung Logo Boulevard Berlin      


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