VeranstaltungsRückblick



Ausstellungen



▶ 13. September - 5. November

SYNDROME — Deborah Uhde und Maria Manasterny


▶ 5. Oktober - 31. Dezember 2017

BLICKFELD — ANALOGE FOTOGRAFIE


Enthüllung Regionalhistorische Informationsstelen

▶ 16. Oktober 2017, 11 Uhr

Einladung zur Enthüllung der Informationsstele "Platz des 4. Juli"








13. September - 5. November 2017


Blick in die Ausstellung Srammstehen

SYNDROME


Deborah Uhde und Maria Manasterny


Einladung zur Eröffnung am Dienstag, 12. September um 19 Uhr

Die Ausstellung SYNDROME rückt den Blick auf die Bruchstellen der Wirklichkeit. In Film/Video, Zeichnung und Installation werden wissenschaftsjournalistische Genres reflektiert und der kulturelle Umgang mit Körper und Krankheit beleuchtet. Im Dialog beider künstlerischer Positionen entsteht ein eigensinniges Universum künstlerischer Untersuchungen.

Ausstellung in der Galerie Schwartzsche Villa
Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin

Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr

Eintritt: frei


rollstuhlgerechter Zugang zu Öffnungszeiten der Galerie Di-So 10-18 Uhr     Abbildung Piktogramm Rollstuhl

Die Galerie ist Mitglied im Arbeitskreis Kommunale Galerien Berlin



Rahmenprogramm:



∘ Mittwoch, 27. September, 17 Uhr
Ausstellungsrundgang und Artist Talk mit den Künstlerinnen Deborah Uhde und Maria Manasterny. Die Teilnahme ist kostenfrei.

∘ Mittwoch, 18. Oktober, 17 Uhr
Ausstellungsrundgang
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstalter:
Kulturamt Steglitz-Zehlendorf


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6. Oktober bis 31. Dezember 2017

[BLICKFELD]
ANALOGE FOTOGRAFIE

Michael Ackerman | Olle Fischer | Manuela Höfer | georgia Krawiec |
Thomas Nitz | Daniel Samanns | Stefanie Schneider
Künstlerische Leitung: Nicole Woischwill


Einladung zur Eröffnung am Donnerstag, 5. Oktober 2017, 18 Uhr

Sieben Fotografinnen und Fotografen, ein Thema: "Blickfeld", so der Titel der Ausstellung, die das Kulturamt Steglitz-Zehlendorf vom 6.10. bis 31.12.2017 im Boulevard Berlin in Steglitz zeigt. Die Fotografien sind analog entstanden und nehmen mit unterschiedlichen Bildsprachen das Ausstellungsthema in den Blick.

Michael Ackerman zeigt Augenblicke größter Intensität, diese sucht sich einen Resonanzboden im Inneren des Betrachters. Olle Fischers traumartige Fotografien entführen die Besucher in neblige Landschaften, wo Mensch und Tier ganz selbstverständlich in der Natur stehen. Manuela Höfer arbeitet mit Chemie, lichtempfindlichem Papier und gesteuertem Licht, um experimentelle Kunstwerke zu erstellen. Unterschiedliche chemische Schichten bilden ein faszinierendes Wunderland. georgia Krawiec setzt in ihrer Arbeit "Gottesaugen" in Szene und thematisiert das Sehen und Gesehenwerden in Zeiten der modernen Überwachungstechnik. In den Fotografien von Thomas Nitz zerfließt die Architektur in Strukturen. Kaufhäuser und schnöde Orte des Konsums werden so zu Kathedralen des Lichts. Daniel Samanns arbeitet mit dem Kollodium-Nassplatten-Verfahren. Die so Porträtierten gewinnen dadurch eine außergewöhnliche Präsenz. In seinen Bildern wird die alte Magie der Unsterblichkeit sichtbar. Stefanie Schneiders Sujets - irrlichternde, selbstbewusste Geister - sind in verblichenen Pastellfarben auf abgelaufenes Polaroid-Material gebannt.

Der Blick des Künstlers ist der Ausgangspunkt der fotografischen Reflexionen dieser Ausstellung. Ein Fotograf bildet nicht einfach ab. Er kreiert. Das Blickfeld des Fotografen macht Spannungen sichtbar, genauso wie Harmonien. Manchmal verdichten sich die Spannungen im Blickfeld des Fotografen zu einem Schlachtfeld. Dann wird es mitunter schwierig, das dabei entstandene Foto zu betrachten.

In der analogen Fotografie, der sich diese Ausstellung widmet, wird der Prozess des In-das-Blickfeld-Nehmens auf besondere Weise sichtbar. Durch die greifbare Materialität analoger Fotografie dringt der kreative Prozess an die Oberfläche, ganz gleich, ob man seine Spuren im Bild selbst noch sieht - oder nur spürt. Die Bilder dieser Ausstellung zeigen, wofür es sich lohnt, hinzusehen: Wann kann man schon im Kopf eines anderen herumspazieren? Wann ist man schon so fasziniert von der Materialität eines Bildes, dass man die einzelnen Bildschichten am liebsten herunterkratzen würden? All das ist hier möglich. Mehr kann man sich von einer Fotoausstellung nicht wünschen.

Text: Tiziana Zugaro


Fotoarbeit von Thomas Nitz

© Thomas Nitz, Antlitz


Boulevard Berlin
1. Obergeschoss
Schloßstraße 10, 12163 Berlin,
Eingang: neben dem Bierpinsel
bzw. dem U-Bahnhof Schloßstraße

Montag bis Samstag 10-20 Uhr

Abbildung Piktogramm  barrierefreier Zugang


Fahrverbindungen:
U9 - Schloßstraße / S1 - Feuerbachstraße
Metrobus M48, M85 und Bus 186, 282
Haltestelle: U-Bahnhof Schloßstraße

Veranstalter: Kulturamt Steglitz-Zehlendorf in Kooperation mit dem Einkaufcenter Boulevard Berlin
Infos: Tel. (030) 902 99 22 11
www.kultur-steglitz-zehlendorf.de


RAHMENPROGRAMM



"FOTOGRAFIE IM DIALOG"
Ausstellungsgespräche mit der Kunstwissenschaftlerin Jennifer Graubener (Kulturamt Steglitz-Zehlendorf), der Kuratorin Nicole Woischwill und den Künstlerinnen und Künstlern von [BLICKFELD] Analoge Fotografie. Die Ausstellung wird von der Gesprächsreihe "Fotografie im Dialog" begleitet. In den Monaten Oktober und November finden jeweils an einem Mittwoch dialogische Ausstellungsführungen mit den beteiligten Fotografinnen und Fotografen statt. Während eines gemeinsamen thematischen Rundgangs werden künstlerische Arbeitsweisen vertieft sowie die jeweiligen analogen Techniken erörtert und einander gegenübergestellt.

Mittwoch, 25.10.2017 um 18:00 Uhr
Im Rausch analoger Bildwelten - der entschleunigte Weg zum Bild: Gespräch und Ausstellungsführung mit der Fotografin georgia Krawiec und dem Fotografen Olle Fischer

Mittwoch, 29.11.2017 um 18:00 Uhr
Die Geschichte der Fotografie als Inspirationsquelle analoger, zeitgenössischer Fotokunst: Gespräch und Ausstellungsführung mit der Fotografin Manuela Höfer und den Fotografen Thomas Nitz und Daniel Samanns


TAG DER ANALOGEN FOTOGRAFIE
Sonntag, 05.11.2017 | 13:00 - 17:00 Uhr
Expertinnen und Experten der analogen Fotowelt präsentieren gemeinsam die vielfältige Bandbreite kreativer Möglichkeiten und Arbeitsweisen. Sie gewähren Einblicke in ihr traditionelles Handwerk und stehen den Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort. Von historischen Portraitshootings mit der Darkbox Camera über spannende Vorträge bis hin zum Verkauf analoger Fotografien wird ein abwechslungsreiches Programm angeboten.



POLAROID-FILMABEND MIT GESPRÄCHSRUNDE

Donnerstag, 16.11.2017 um 19:00 Uhr
THE GIRL BEHIND THE WHITE PICKET FENCE (2013, 61 Min. / OV, in englischer Sprache) von Stefanie Schneider
Erstmalig in Berlin wird Stefanie Schneiders außergewöhnlicher, surrealer Film präsentiert, an dem sie gemeinsam u.a. mit dem bekannten Schauspieler Udo Kier arbeitete. Für dieses Kunstprojekt kombinierte die Fotografin über 4.000 Polaroids mit Super-8-Szenen. Erzählt wird darin eine zeitgenössische Liebesgeschichte zweier Menschen, die durch die Lonely Hearts Radio Show zueinander finden. Ausgestattet mit auffälligen Kostümierungen posieren die Protagonisten vor Schneiders Polaroid-Kamera inmitten der Wüste Südkaliforniens.

Adresse der Filmvorführung:
Schwartzsche Villa
Grunewaldstraße 55
12165 Berlin


Karten an der Abendkasse
Eintritt: 5 € (3 € ermäßigt)
Infos: Telefon 030 90 299 2211



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